Munder Safran

Munder Safran

Der Munder Safran

Was für Paris der Eiffelturm
für Pisa der Schiefe Turm,
für den Welschen der Wein,
für Zermatt das Matterhorn,
ist für Mund der Safran

Wir haben es hier mit einer aussergewöhnlichen Pflanze zur tun, die wegen ihres vielfältigen Bekanntheits- und Verwendungsgrades von den Ärzten des Altertums sogar „die Königin der Pflanzen“ genannt wurde. 

Das diese Lilablüte über alle Zeitströmungen hinweg in der Schweiz nur in Mund überlebt hat, ist ein besonderes Gütezeichen für Mund.

Safranzunft

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Das am 5. Januar 1979 ins Leben gerufene Initiativkomitee „Pro Safran“ hatte die Gründung einer Zunft vorbereitet. Am 4. Mai 1979 wurde die Safranzunft gegründet.

Laut Artikel 2 der Statuten bezweckt die Safranzunft „die Erhaltung des Safran in Mund sowie die Pflege der Kameradschaft und Geselligkeit“. Artikel 3 der Statuten zufolge kann jede natürliche und juristische Person Zunftmitglied werden, sofern die Zustimmung von zwei Dritteln der an der Generalversammlung anwesenden Mitglieder vorliegt. Die Zunft nimmt nicht nur Parzellenbesitzer auf, sondern auch andere Personen, die gewillt sind, die Safranzunft zu unterstützen.

Während des Jahres erledigt der Zunftrat die anfallenden Geschäfte. Einmal im Jahr, am zweiten Novembersonntag, versammeln sich die Zünftlerinnen und Zünftler zur ordentlichen Generalsversammlung. Die Generalversammlung ist stets ein wichtiger kameradschaftlicher und geselliger Anlass, bei dem die Zunft jedem Zünftler das Gericht Safranrisotto sowie ein Safranbrot spendiert. Die Safranzunft hat heute 216 Mitglieder, davon sind 116 Pflanzer.

Die Zunft bietet während dem ganzen Jahr Führungen und Diavorträge an. Kontaktperson ist Frau Paula Jeitziner (Tel. 027 923 50 08).

Safranmuseum

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Seit dem 13. Oktober 2007 ist das Angebot des Safrandorfes Mund um eine Attraktion reicher: Das Safranmuseum lässt Besuchendde die Geschichte und die Gegenwart erleben, denn so wie damals wird der Safran noch heute angebaut.


Gäste erfahren alles rund um das «Rote Gold». Wie wird der Safran? Wie und warum  wird auf den Safranfeldern auch Roggen angebaut? Was ist eine Breithaue und wozu wird sie benötigt? Wie wird geerntet und was passiert nach der Ernte mit dem Safran? Wie viel Liebe, Geduld und Fleiss steckt hinter jeder einzelnen Safranblüte?

Das Safranmuseum befindet sich im Zehntenstadel aus dem Jahr 1437 – einem der ältesten Holzbauten der Schweiz. Bereits das Museumsgebäude ist Kultur und lädt zum Staunen ein. Konzipiert und umgesetzt hat das Safranmuseum der Kulturverein Pro Safrandorf Mund; finanziert wurde es aus dem Erlös der Heimattagung 2001. Durch die Unterstützung der Bevölkerung konnte ein ehrwürdiges Gebäude erhalten bleiben.

Das Safranmuseum ist ein Ort der Begegnung und des Austauschs, in dem man die Kultur erlebt und die Geheimnisse des Safrans entdeckt.

Bei Voranmeldung (027 / 923 53 42 oder 079 / 409 35 36) führen wir Sie gerne durch das Safranmuseum.

Der Kulturverein pro Safrandorf Mund dankt der Bevölkerung von Mund für ihre Unterstützung und für ihr Vertrauen, dankt allen freiwilligen Helfern und freut sich das 1. Safranmuseum der Schweiz der Öffentlichkeit zu zeigen.

Unterstützen Sie unseren Kulturauftrag und werden Sie Mitglied des Kulturvereins pro Safrandorf Mund. Mitgliederbeitrag Fr. 30.00. Weitere Informationen finden Sie hier.

Kontakt:    

Kulturverein pro Safrandorf Mund
3903 Mund

Öffnungszeiten im Oktober während der Zeit der Safranernte:

   

Mittwoch 

10.30 - 12.00 Uhr

14.00 - 16.30 Uhr

Freitag    

 

14:00 - 16:30 Uhr

Samstag

10.30 - 12.00 Uhr

14.00 - 16.30 Uhr

Sonntag

10.30 - 12.00 Uhr

14.00 - 16.00 Uhr

Eintrittspreis CHF 5.00 pro Person

   

Öffnungszeiten während dem Jahr: 

Selbstverständlich öffnen wir auf Wunsch für Gruppen (ab 10 Personen) während dem ganzen Jahr das Museum. Wir bitten um vorgängige Reservation.

Reservationen und weitere Informationen unter: 079 409 35 36

Safrankäse

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Auf der Alpe Brischeru wird in den Sommermonaten herrlicher Käse hergestellt. Die Spezialität von Pius und Kathrin Schnydrig ist der Safrankäse.
Mehr Infos finden Sie hier.

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