Pfarrkirche Naters

Eine bewegte (Bau-)Geschichte
Die Kirche wurde 1675 zu Ehren des Hl. Mauritius eingeweiht. Der Kreuzgang führt zum reich vergoldeten Hauptaltar (1667) mit einer schönen Abendmahl-Darstellung von Hans Studer. Die Seitenaltäre bilden eine eindrückliche Front zum Abschluss des Chorraumes und zum Beginn des Kirchenschiffes. Der barocke Kreuzaltar (1683) rechts innen stammt von einem italienischen Bildhauer, während der Sebastiansaltar gegenüber von Johann Ritz aus Selkingen geschnitzt wurde. Der Dreifaltigkeitsaltar links aussen, sowie der Rosenkranzaltar rechts aussen wurden bei der Restaurierung verändert.
Vor den linken Seitenaltären erhebt sich eine prächtige Kanzel. Seit der neuen Liturgie ist sie eher Museumsobjekt, da das Wort Gottes vom Altar aus verkündet wird. Auf der Empore steht die mächtige Kirchenorgel. Unter Händen und Füssen eines Könners wird die akustische Kirche erfüllt von Musik, die mit Architektur, Malerei und Skulptur ein erhabenes Ganzes bildet.

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